| Japan Details |
03.11.2000 |
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| Rush-Hour in Tokyo | ||
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Gleich zu Beginn ein paar Impressionen vom allmorgendlichen
Verkehrswahnnsinn. Viele Japaner fahren stehend ein bis zwei Stunden von
Ihrer Wohnung mit der Bahn in die Büros der Innenstadt. Diese Aufgabe
bewältigen zahlreiche Bahnlinien, die sternförmig aus dem Umland in eines
der Zentren wie Shinjuku oder Shibuya fahren, die entlang einem Kreis durch
die Yamanote-Linie verbunden werden. Diese S-Bahn fährt in genau 62 Minuten
den Kreis mit XX Bahnhöfen ab und bildet damit das Rückrat des Tokyoter
Nahverkehrsnetzes. Um die Massen im Berufsverkehr zu bewältigen fahren die
Züge morgens im 2-Minutentakt - wohlgemerkt nach Fahrplan ! - der sich
danach wieder auf 3-5 Minuten "ausdünnt". Die Auslastung bei Japan Rail
liegt im Durchschnitt bei über 100 Prozent, was durch Spitzen von bis zu 160
Prozent im Berufsverkehr zu erklären ist. Um die Haltezeiten möglichst kurz
zu halten, hat jeder Zug mit elf Wagen an beiden Enden jeweils einen Wagen
mit fünf Türen (anstatt der üblichen drei). Die Sitzbänke sind zudem
hochgeklappt, um die Standfläche möglichst groß zu machen.
Die Japaner lieben trotz all der Strapazen ihre Yamanote-Linie so sehr, dass es nicht nur Lieder über sie gibt sondern der Fahrsimulator auch eines der beliebtesten Spiele für die Playstation 2 ist. |
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Zum Einsteigen stellt man sich auf dem Bahnsteig entsprechend der Markierungen in die Schlange, auch um den aussteigenden Massen zu entgehen. | |
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Um in einen vermeintlich vollen Zug einsteigen zu können haben die Japaner eine besondere "Rückwärts-Eindreh-Taktik" entwickelt, bei der man sich rückwärts mit den Händen am Türholm einhängt um dann mit voller Kraft den Körper ins Wageninnere zu drücken | |
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Schließen die Türen trotzdem noch nicht, helfen gerne die Bahnsteigangestellten mit einem beherzten Druck nach. Im Berufsverkehr steht steht für jede Tür ein "Drücker" bereit. | |
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| Ja nicht aus dem Reihe fallen... | ....sonst steht man im Weg. | |
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