| Japan Details |
16.02.2002 |
| Schüler in Shibuya | |
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| In Japan
halten die meisten Schule an der Schuluniform fest, so dass die Schüler im
Matrosenlook das Straßenbild prägen. Besonders in Shibuya, dem Viertel für
schrille Mode und Trends kann man sehr viele uniformierte Schüler sehen. Normalerweise
besteht eine Uniform aus einem knielangen Rock und normalen Socken, doch hat
sich die Schuluniform inzwischen zu einer Art Fetisch entwickelt, der
besonders bei japanischen "Salarymen" sehr beliebt ist. So sieht man die
Schülerinnen denn auch sonntags in Uniform, obwohl schulfrei ist und selbst
an Schulen, wo die Uniform abgeschafft wurde, tragen die Schüler freiwillig
Uniform. Einige
Schülerinnen erfüllen auch
gegen "Enjo-kosai" (Aufwandsentschädigung)
die Wünsche der älteren Herren. Um dem Schönheitsideal der langbeinigen, großen Frau besser zu entsprechen krämpeln die Mädchen sofort nach Schulschluss den Rock soweit als irgend möglich nach oben. Zudem tragen sie die legendären "Loose Socks", die ebenfalls lange Beine suggerieren sollen. Dieser Look bleibt das ganze Jahr über fast unverändert, so dass man im Winter fast blau gefrorene Beine beobachten kann. |
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