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27.07.2002

Keisatsu und Koban - die japanische Polizei
Die Japanische Polizei, eine etwas andere Truppe. Zur Fußball WM konnten wir sie als besonders mannstark nicht nur an jeder Ecke sondern buchstäblich überall erleben, solche Angst hatten sie vor Hooligans. Im Gegensatz zu anderen Ländern tragen die Polizisten in Japan keine Waffen und methodisch wird voll auf das Megaphon als Waffe gesetzt, besonders bei den Jubelfeiern nach japanischen Fußballsiegen oder auch bei der Koordinierung von Feuerwerken mit einer Million Besuchern. Oft waren die vielen verschiedenen Geräuschquellen dabei gar nicht mehr zu verstehen.
Andererseits gibt es buchstäblich den Schutzmann an jeder Ecke - Koban genannt. Dies sind kleine Polizeiposten, die rund um die Uhr besetzt sind und immer gerne bei der komplizierten Adresssuche behilflich sind.
Politessen sieht man nur bei der Verkehrspolizei, unterwegs in Mini-Autos verteilen Sie unerbittlich Strafzettel und organisieren das Abschleppen. Dabei wird dann einfach die Telefonnummer der Verwahrungsstelle auf den Asphalt geschrieben.
 
 
Polizei bei der Fussball-WM, mit dem Megafon werden die Besucher ununterbrochen beschallt und vom Ausguck glaubt die Polizei alles im Griff zu haben, auch bei den Feuerwerken.
Koban, ein kleiner Polizeiposten an fast jeder Ecke. Immer zweistöckig und 24h. besetzt. Die Polizisten radeln Streife.
 
Politessen sieht man nur in kleinen Wagen. Tickets werden am Rückspiegel festgezurrt.
 

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